2018-03-26

Wiedervereint

05.März 2018
Heute war es soweit. Ich musste Abschied vom Rose,Bunbury und den Delfinen nehmen und es ist mir alles andere als leicht gefallen. Da wir Sonntag Abend noch gemütlich mit allen zum Strand sind und meinen letzten Abend haben ausklingen lassen, hatte ich keine Zeit zu packen und so fing das ganze Chaos dann frühs an. Ich verbrachte auch noch 2h im DDC,und gegen 2 wurde ich dann ganz lieb von den anderen Vollie Mädels am Bus verabschiedet. In Perth war ich dann auch recht schnell am Flughafen und wartete vorfreudig auf meinen Flug. Leider gab es hier einige Probleme wegen meiner Erdnussallergie und Virgin Australia wollte mich nicht mitnehmen, da ich fluguntauglich wäre. Sie waren nicht bereit Erdnussprodukte aus dem Sortiment zu nehmen oder die Leute darauf hinzuweisen, ob sie diese vermeiden könnten..Ich war wirklich am verzweifeln, habe mich dann zusammengerissen und durfte letztendlich in den Flieger. Zum Glück hat sich die Crew später als nachsichtlich gezeigt und noch ne kurze Ansage diesbezüglich gemacht und der Sitz neben mir wurde freigehalten was mir ganz recht war.

Dienstag,06.März 2018
Nach einem mehr oder weniger schlaflosen, aber recht angenehmen Flug durch ganz Australien, bin ich früh um 6 sicher gelandet, mit etwas Verspätung, da der Pilot erst noch den "Airbus from overseas" abwarten musste. Da wusste ich natürlich gleich welcher gemeint war und freute mich noch mehr. Auf dem Rollfeld angekommen rollte ich schließlich neben dem großen Etihad Flieger her und konnte Mama und Papa schon fast zuwinken. Ein wirklich sehr epischer Moment,so konnte dem Wiedersehen ja fast nix im Weg stehen. Ja.. Fast. 
relativ schnell bekam ich dann mein Gepäck und machte mich auf den Weg zur Vermietstation.Nach über einer Stunde warten fragte ich mal drinnen nach, denn meine lieben Eltern wollten einfach nicht erscheinen.Die Vermietung meinte, dass sie am International das Terminal schon eine Weile verlassen haben und auf dem Weg zum Domestic sind.Hier saß ich dann bis halb dreiviertel 10 und war wirklich total aufgelöst und verzweifelt, da mich einfach keiner abholen wollte und ich mir ausmalen konnte was die 2 im Großstadtchaos von Sydney veranstalten..Irgendwann kurz vor 10 kam Mama dann auf mich zugerannt du natürlich hatte sie vergessen wo papa im Halteverbot geparkt hatte. Nach knapp einer halben Stunde war das auch geschafft und wir machten uns aus der Stadt heraus, damit nicht noch mehr schief geht. Die Beiden haben die Zufahrt zum Domestic verpasst und sind über 2 h durch Sydney gegurkt und standen noch 1 1/2h im Stau.Aber dank meiner Offline Map, war der Verkehr jetzt kein Problem mehr und je näher wir den Blue Mountains kamen, umso weniger Verkehr wurde es. Und umso schlechter wurde das Wetter. Ich war über 6 Monate hier,hatte immer gutes Wetter und dann auf einmal Regen und Nebel des Jahrhunderts. Wir gingen dann erstmal uns im Hostel einrichten und unternahmen nachmittags eine kleine oder eher größere Wanderung zu den  Leura Cascades über den Prince Henry Cliff Walk und schauten uns auch die Three Sisters an, die für mich, auch wenn ich sie schon kannte erneut überwältigend waren.  Eine wahnsinnig tolle Landschaft und ich freute mich riesig auf die nächsten Tage.



Mittwoch, 07.März 2018
Den heutigen Tag nutzten wir ein bisschen als Lückenfüller, da das Wetter für heute am schlechtesten gemeldet war. Lustigerweise war es dann am besten. Wir fuhren zum Gordon Falls Lookout und einem kleinen Wasserfall (Siloam Pool). Dann liefen wir oben einen sehr schönen Klippenweg entlang und hatten bei Sonnenschein eine grandiose Aussicht in die endlose Weite der blauen Berge. Gegen Nachmittag liefen wir von Leura aus ins Jamison Valley underkundeten über zu viele Treppen die Faszination dieser Region. Es war wirklich unbeschreiblich toll wie verschlungen alles in sich war. Wir tauchten wie in einen grünen Dschungel ein, Wasserfallrauschen um uns herum und die schönsten Pflanzen. Die Stimmung war sehr beeindruckend. Total geschafft machten wir uns auf den Rückweg ins Hostel.





Donnerstag,08.März 2018
Heute ging es in ebenfalls für mich unbekanntes Terrain. Der Grand Canyon Walk nahe Blackheath war das Tagesziel. Über wieder unzählige Treppen stiegen wir vom höchsten Punkt der Berge am Evans Lookout immer weiter ins Tal hinab. Auch hier wurde die Natur immer dichter und zwischen tiefen Schluchten ging es dann neben einem kleinen Fluss und wahnsinnig grünen Farnen immer weiter. Der Walk war viel zu schnell vorbei, da es hinter jeder Ecke so viel zu entdecken gab. Abends ging es dann wie jeden Tag zu den Three Sisters.




Freitag, 09.März 2018
Unser letzter Tag in den Blue Mountains brach an und endlich durfte ich die Wentworth Falls wiedersehen. Die Route kannte ich ja ebenfalls schon, also scrollt einfach zu einem meiner ersten Beiträge zurück:D Wir liefen zur Conseration Hut, sahen die eindrucksvollen Empress Falls, liefen den bezaubernden Undercliff Track im Nebel, was aber durchaus auch seinen Reiz hatte und erreichten endlich die Wasserfälle. Hier teilten sich dann die Wege, da Mama unbedingt zu den Lower Wentworth Falls wollte, diese aber nur über sehr steile Stufen an der Felswand zu erreichen waren. Davor bin ich ja schon im September zurückgeschreckt und Papa diesmal auch. Mich hat es einige Überwindung gekostet,a ber ich war froh, mich dort hinunter getraut zu haben. Es war wahnsinnig toll und hat mir auch noch eine eindrucksvollere Stimmung als oben gezeigt. Danach haben wir den wunderschönen Charles Darwin Walk gemacht wo Mama meisterhaft im eiskalten Wasser gebadet hat und wir hier ebenfalls hinter jeder Ecke von neuen Dingen überrascht wurden. Am Ende vom Tag schauten wir die Wentworth Falls noch in Sonne an und vom Glitzern des Wassers, der wundervollen Weite und Ferne und generell jeder Kleinigkeit an den Blue Mountains konnte ich mich nicht trennen. Es war wundervoll wieder hier gewesen zu sein und ich bin sehr dankbar für diese superschöne erste Woche.


Liebe Grüße, Elli






2018-03-05

Auf der selben Wellenlänge

Sonntag hatte ich meine letzte Schwimmtour und schöner hätte mein letzter Tag hier gar nicht sein können. Die erste Stunde im Wasser war zwar sehr erfolglos und da es die letzten Tage recht kühl war, hat sich dementsprechend auch das Wasser abgekühlt. Ich friere ja selten, aber selbst mit Neoprenanzug war ich schon nach einigen Minuten komplett durchgefroren.Aber dann kamen sie an die 4mal vorbeigeschwommen. Eine Mama mit ihrem Kind und einige andere. Das schöne war, dass sie nicht schnell vorbeigeschwommen sind sondern richtig langsam. Wir hatten leider ziemliche Probleme die Tiere heranzubekommen, da so schwachsinnige Menschen mit ihren Booten draußen rumgefahren sind und sie gejagt haben oder ins Wasser gesprungen sind und ihnen nachgeschwommen sind. ich weiß ja, dass der Impuls sehr stark ist, ihnen einfach hinterherzuschwimmen. Aber dadurch werden sie leider verschreckt und man muss warten, bis die Tiere sich entscheiden selbst zu einem zu kommen. Dieses Prinzip der Tour hat mir wahnsinnig gut gefallen. Auch wenn ich im Wasser nicht wirklich entspannt war und immer Schiss vor den Bullenhaien hatte, bin ich dankbar für all die wundervollen Erfahrungen. Es ist ein unglaubliches Gefühl mit Delfinen zusammen zu schwimmen und es wird für mich immer etwas ganz besonderes bleiben.
Liebe Grüße, Elli



Leider sind die Unterwasseraufnahmen nur als Videos da, sodass ich die nicht hochladen kann, aber ich füge euch hier noch ein paar schöne Bilder von älteren Schwimmtouren an:)
Swim vom 17.Februar





20.Februar, leider sehr trübe Sicht aber dafür supergeniale Delfinsprünge. Es war so süß wie sie in den Wellen gespielt haben <3









ich liebe es, wie sie einen immer so süß anlächeln <3
mein free swim am 3. März, der aber leider nicht wirklich erfolgreich war. Und wie man sieht auch kalt:D

das war Alex, ein ganz netter anderer Deutscher, der die Schwimmtour mitgemacht hat und als gefühlt einziger Delfine gesehen hat:D

so sieht das Szenario meistens aus, eine ganze Gruppe frierender Menschen, Delfine ständig in Sichtweite aber selten Unterwasser und ganz wichtig Wilson, unsere Rettungsboje die uns vor der Strömung gerettet hat:D


 
Swim vom 15.Januar



Swim am 2.Februar

Was ich auf meiner Reise gelernt habe

Jeder aus meinem Jahrgang hat sofort nach dem Abi mit dem Studium angefangen. Für mich stand schon viele Jahre fest, dass ich erstmal eine Auszeit haben möchte, so war ich auch die einzige die sich entschieden hat, über tausende Kilometer von zuhause wegzugehen. Australien war schon immer ein Kindheitstraum und auch wenn ich hier leider viele Erfahrungen sammeln musste, die in meinem Traum nicht vorkamen, bereue ich es keine Sekunde hergekommmen zu sein. Ich bin der Meinung ich habe hier viel mehr gelernt, als alle, die sich möglichst schnell mit ihrer Zukunftsplanung beschäftigen und während zuhause gerade alle im Prüfungsstress stecken, habe ich die Chance mit Delfinen zusammenzuarbeiten. Was gibt es einem an Erfahrung und Horizont, wenn man sich sein ganzes Leben lang nur hinter einem Berg von Arbeit versteckt? Warum wird man schon am Ende seiner Schulzeit dazu genötigt, für alles einen Plan zu haben und ja keine Zeit verstreichen zu lassen? Aber was ist diese Zeit im Nachhinein betrachtet, wie schwer stehen sich ein Auslandsjahr oder langweilige Arbeitsjahre gegenüber? Ich finde es so traurig, dass es in Deutschland zur Normalität gehört, dass man seinem eigenen Leben keinen Freiraum mehr geben kann und ich habe hier schon viele Reisende in den 20gern kennengelernt, die dafür verurteilt werden sich die Welt anzuschauen, da sie ja nichts auf die Reihe bekommen würden in ihrem Leben zuhause.
Ich kann mich mit diesem ganzen Zukunfstquatsch nicht so recht identifizieren. Was bringt es mir jeden Moment durchzuplanen anstatt ihn einfach zu genießen?

1. Dankbarkeit
Ich habe es so sehr zu schätzen gelernt, was ich zuhause alles habe. Ich kann mir gar nicht ausmalen, was für ein unglaubliches Gefühl es sein muss, endlich wieder ein Zimmer, ein Bad oder eine Küche für mich ganz alleine zu haben. Kein Sress mit irgendwelchen nervigen Mitbewohnern die einem das Leben manchmal zur Hölle machen. Dreck, Chaos und wenig Geld nicht mehr den Alltag beherrschen zu lassen. Vor allem aber auch meine schöne Umgebung zuhause. Die grünen Wälder,Seen, Berge, Regen oder Schnee. Kleinigkeiten die vorher langweilig schienen, da man sich immer nach etwas anderem gesehnt hat. Jetzt sehne ich mich immer mehr nach Europa zurückzukehren. Ich schaue hier manchmal früh aus dem Fenster und wünsche mir einen Regentag:D Ich weiß, ihr würdet mich für diese Aussage gerade ziemlich schief anschauen, aber es fehlt einfach. gerade hier in Bunbury ist die ganze Umgebung sehr karg und trocken, der einzige Ort, den ich innerhalb weniger MInuten erreiche ist das Meer. Und ich genieße es jeden Tag dort zu sein. Das Meeresrauschen hat eine unglaublich beruhigende Wirkung.
Ich bin außerdem dankbar, dass ich zuhause Menschen um mich herumhabe, die meine Anwesenheit wertschätzen und denen es wichtig ist, dass ich da bin. Hier ist man nur einer von vielen und abseits des langweiligen und nichtssagendem Hostelsmalltalk trifft man nur selten Gleichgesinnte, mit denen man tiefere Gespräche führen kann. Außerdem das gute Essen daheim, In Australien gibt es nicht so viele leckere Lebensmittel geschweige denn welche, die man sich leisten kann. Quark, Brot oder so viel Gemüse und Obst wie ich möchte.. Ein Traum:D 

2. Minimalismus
Ich habe alles was ich für dieses Jahr brauche in einen Rucksack stopfen müssen. Am Anfang war das eher eine verzweifelte Vorstellung, da ich so viele Sachen, die ich eigentlich mitnehmen wollte, am Ende wieder auspacken musste. Jetzt mag ich das Gefühl nicht viel zu besitzen und habe im Dezember nochmal kräftig an Klamotten aussortiert. 5 Oberteile reichen vollkommen aus, da man ja alles waschen kann. Früher hat man sich so ein bisschen durch Gleichaltrige mitreißen lassen und hat immer verglichen ob man auch genug hat. Wer kennt nicht diese Menschen, die jeden Tag etwas anderes anhaben und das Gefühl, schräg angeschaut zu werden, wenn man mal 3 Tage das selbe anzieht. Hier spielt sowas keine Rolle mehr und auch zuhause benötige ich es nicht. Ich habe gelernt, das Geld in wichtigeres zu investieren und dass es den Preis für mich nicht wert ist. Daheim häuft sich jeder die Klamotten jeder neuen Kollektion an, ich setze da eher auf Flugtickets.

3. Geld
Sparen zu müssen, war jetzt keine wirkliche Sache die ich lernen musste, da ich es von zuhause gewöhnt bin und mir auch da schon mein Geld sehr gut einteilen konnte und nie wirklich was ausgegeben habe. Doch hat sich meine Ansicht in der Art und Weise verändert, dass man sich genau überlegt, für was man das Geld ausgibt und wenn man sich etwas leistet, auch jedes einzelne Stück davon genießt. Ebenso verändert sich der Wert des Geldes, da man es sich selbst erarbeitet hat. Man behält auch besser den Überblick über alles. Naja, ehrlich gesagt hatte ich das zuhause auch und außerhalb war es mir auch nie wert, das ganze Geld nur in Essen oder Getränke zu investieren. Wo andere 50€ pro Wochenende versaufen musste ich nie groß überlegen nie mehr als maximal 15-20 auszugeben. Ich bin jedoch dankbar für die Sachen , die ich mir hier leisten kann und weiß, dass es nicht selbstverständlich ist. 

4.Selbstbewusstsein
Naja, das war ja für mich eh immer ein Fremdwort. Aber bei dem ganzen Sch**** der mir passiert ist, wäre es schon merkwürdig, wenn da überhaupt nix hängen geblieben wäre.  Man trifft einfach so viele Menschen, die man lieber nicht kennengelernt hätte und wird verletzt, ausgeschlossen oder nicht gemocht. Früher hätte ich mir richtig Selbstvorwürfe gemacht deswegen. Jetzt ist es mir sowas von egal, natürlich macht es einen traurig, aber ich weiß, dass ich ok so bin wie ich bin und wenn jemand auf mich keinen Wert legt würde ich mal sagen, falsche Prioritätensetzung:D Nein, ihr versteht was ich meine. Ich lasse es nicht zu, dass Leute denken sie könnten sich über mich stellen oder über mich urteilen, auch wenn sie nur einen Bruchteil meiner Persönlichkeit kennen. Aber nicht nur im Zwischenmenschlichen wird man selbstbewusster. Wenn ich auf das zurückschaue, was ich hier alles gemeistert habe im letzten halben Jahr, kann ich stolz sein nicht aufgegeben zu haben. Eher auch das Gefühl, sich nicht unterkriegen zu lassen, und zu wissen wo sein Platz ist.  Ich weiß, dass es richtig ist meine Meinung zu sagen und nicht wie der Großteil einfach zu schweigen. 

5. Glück
Glücklich sein kann ich auch mit wenig. Ein bisschen schöne Natur um mich herum, ein schönes Buch oder Meeresrauschen. Zuhause oder im sozialen Umfeld wird Glück zwar auch mit Familie und Freunden verbunden, aber dennoch geht es zusehr um den Besitz und mit welchen Habgütern man sich selbst versucht glücklich zu machen, aber um ehrlich zu sein sind dies alles Nebensächlichkeiten. Ich habe viel mehr gelernt glücklich zu sein und mit einem Strahlen durch die Welt zu gehen.




Die Reise geht weiter

Ich sitze gerade in Perth am Flughafen und warte schon seit 3 Stunden auf meinen Flieger nach Sydney, 2 liegen noch vor mir. Meine lieben Eltern fliegen gerade irgendwo über den Ozean und haben die Ehre noch 6 weitere Stunden dort zu verbringen:D Mein Flug geht zum Glück nur 4 Stunden. jedoch werde ich morgen ordentlich kaputt sein durch die Zeitumstellung. Wenn ich in Sydney um 6 lande, dann ist es nach WA Zeit erst um 3 nachts..
Der Abschied von Bunbury ist mir heute richtig schwer gefallen. Ich habe mich im Rose richtig wohl gefühlt und auch mit den ganzen anderen Mädels habe ich mich gut verstanden. Es ist einfach wie eine kleine Familie geworden und diese zu verlassen, ist nicht gerade einfach. Heute früh war ich nochmal 2h im Discovery Centre und habe mich von allen verabschiedet, es kamen sogar nochmal 2 Delfine an den Strand was perfekt war.
Gestern hatte ich noch eine wundervolle Schwimmtour gehabt, die Bilder dazu poste ich in einen extra Blog. Abends saß ich noch beim Sonnenuntergang und später unterm Sternenhimmel und bei Meeresrauschen mit den anderen am Strand zusammen, das war so eine schöne Atmosphäre. Ich habe meine letzte Woche in Bunbury richtig genossen und bin dankbar für diese fantastische Zeit. Gerade in der letzten Woche habe ich versucht jeden Tag so gut wie es geht zu nutzen. Die letzten Wochen hat man so für sich hingelebt, da alles ein bisschen zum Alltag geworden ist. Aber sobald einem klar wird, dass das ganze nicht ewig halten wird, legt sich im Kopf ein Schalter um, und man nimmt noch so unscheinbaren Moment ganz anders und viel dankbarer wahr. Ich habe mich gefragt,warum ich nicht jeden Tag so wahrnehme, ich würde so viel dankbarer sein für alles und jeden Tag mehr genießen. Ich werde versuchen mir das ein bisschen in Erinnerung zu halten. Auch wenn der Abschied heute nicht leicht war, freue ich mich auf die nächsten Wochen<3
Liebe Grüße, Elli